Heute vor 60 Jahren begann eine Reise, die bis heute nicht zu Ende ist.
Zum 60. Jubiläum schickt nun auch der IGEL einen kleinen Gruß aus den unendlichen Weiten.
Der IGEL grüßt vulkanisch
Schwebend durch den Weltraum, die Stacheln spitz in alle Richtungen und die Finger zum berühmten Vulkaniergruß gespreizt, trägt der IGEL eine Botschaft hinaus ins All:
Live long and prosper.
Der ikonische Gruß ist untrennbar mit Spock und seinem Darsteller Leonard Nimoy verbunden. Nimoy brachte die charakteristische Handgeste selbst in die Serie ein – inspiriert von einer jüdischen Segensgeste, die er als Kind erlebt hatte. In Star Trek wurde daraus ein Gruß der Vulkanier und schließlich ein weltweit bekanntes Zeichen.
Und vielleicht ist genau das eine schöne Verbindung zum IGEL: Aus etwas Bekanntem entsteht etwas Neues, weil jemand neugierig genug ist, einen anderen Blick darauf zu werfen.

Eine Zukunft, die Mut macht
Was Star Trek so besonders macht, ist nicht nur das Raumschiff Enterprise, der Warp-Antrieb oder die vielen technischen Gadgets.
Es ist die Vorstellung, dass die Menschheit lernen kann.
Die Serie stellte eine Zukunft vor, in der unterschiedliche Menschen und Kulturen nicht trotz ihrer Unterschiede zusammenarbeiten, sondern gerade durch Vielfalt stärker werden. Die offizielle Star Trek-Kommunikation beschreibt die ursprüngliche Vision bis heute mit Begriffen wie Diversity, Inclusion, Acceptance und Hope.
Diese Idee war in den 1960er Jahren bemerkenswert – und sie ist es heute wieder.
In einer Zeit, in der Abgrenzung, Polarisierung und Zukunftsängste unseren Blick bestimmen können, erinnert Star Trek daran, dass eine andere Erzählung möglich ist: eine Zukunft, die nicht von Angst, sondern von Neugier, Kooperation und Hoffnung ausgeht.

Erst träumen, dann machen
Bemerkenswert ist auch, wie oft sich die Technik aus Star Trek wie ein Blick in die Zukunft liest.
Der Communicator erinnerte schon damals an ein mobiles Telefon. Heute tragen wir Smartphones in der Tasche. Sprachsteuerung, holografische Anwendungen und andere Technologien aus dem Star-Trek-Universum haben Wissenschaftler und Entwickler immer wieder inspiriert. Die Library of Congress beschreibt die Serie entsprechend als eine wichtige populärkulturelle Vermittlerin von Vorstellungen über Raumfahrt, Computer, Kommunikation und Holografie.
Dabei geht es gar nicht darum, ob jede Vorhersage exakt eingetroffen ist.
Entscheidend ist die Haltung dahinter:
Erst einmal vorstellen, was möglich sein könnte.

Was hat das mit dem IGEL zu tun?
Eigentlich ziemlich viel.
Der IGEL wurde selbst aus einer kleinen gedanklichen Verschiebung geboren: Aus „The Eagle has landed“ wurde durch kindliche Fantasie „The IGEL has landed“.
Seitdem nimmt der kleine stachelige Entdecker eine Herausforderung nach der anderen an.
Er landet auf dem Mond.
Er erklimmt Berge.
Er fährt Rodeo.
Er tanzt.
Er kocht.
Er fährt mit der Dampflok.
Und manchmal verschwindet er kopfüber in einer Espressotasse.
Er fragt nicht lange, ob etwas vernünftig ist.
Er probiert es einfach aus.
Und genau darin liegt seine Verbindung zu Star Trek: Neugier ist eine Haltung.
Die Welt – oder das Universum – wird größer, wenn wir bereit sind, Fragen zu stellen, anderen zuzuhören und uns auf das Unbekannte einzulassen.
Vielleicht ist das die schönste Botschaft, die man zum 60. Geburtstag von Star Trek mitgeben kann:
Bleibt neugierig. Bleibt offen. Bleibt respektvoll. Und wagt es, euch eine bessere Zukunft vorzustellen.

