Ofilias erster Satz zu dieser Illustration lautet:
»Ateliergeschichten behaupten, der berühmteste Hase der Kunstgeschichte sei erst entstanden, nachdem ein stoisches Capybara den Maler gelehrt hatte, wie sich Gelassenheit und eine Apfelsine gekonnt ins Format setzen ließen.«
Ofilia
Was meint ihr?
Wie lange musste das Capybara wohl Modell sitzen? Und welche Folgen hätte dieses geheimnisvolle Ateliergeheimnis für den Maler – und vielleicht sogar für die Kunstgeschichte gehabt?
- Illustration: Katrin Hauf
- Umsetzung 07/2026
Ausstellung
2026 kehrt der berühmte Feldhase anlässlich des 250-jährigen Jubiläums der @albertinamuseum bis zum 11. Oktober 2026 noch einmal in die Ausstellung zurück.
Vielleicht schaut unser Capybara ja heimlich vorbei – rein aus professionellem Interesse. 🍊


Capybara Coolness
Capybaras führen das vermutlich entspannteste Familienleben der Tierwelt. Sie leben in großen Gruppen, passen gegenseitig auf den Nachwuchs auf und geraten dabei erstaunlich selten aus der Ruhe. Vermutlich kennen sie ein Geheimnis, das uns Menschen noch niemand verraten hat: Erst tief durchatmen – dann weitergrasen.
Capybaras erinnern uns daran, dass Gelassenheit ansteckend sein kann. Sie leben in großen Familienverbänden, teilen ihren Lebensraum großzügig mit anderen Tieren und wirken dabei, als hätten sie niemals Eile. Vielleicht ist das ihre größte Superkraft: Es beweist täglich, dass man selbst mit einer halben Großfamilie im Schlepptau nicht die Ruhe verlieren muss.
Beim Malen dieser Illustration habe ich festgestellt, dass ein Capybara nicht nur Modell stehen kann, sondern auch ein ziemlich guter Lehrmeister ist. Denn bis die richtige Form, Haltung und Gelassenheit ihren Platz auf dem Papier gefunden hatten, brauchte es selbst auf meiner Seite eine ordentliche Portion Geduld. Der kleine Screen-Capture gibt einen Einblick in diesen Weg.











